USB-Medium erzeugen
Mit dieser Funktion im mypDeployAdmin erstellen Sie ein USB-Medium:
zum Booten der zu installierenden Systeme
zur Arbeit mit Offline-Medien
Stecken Sie, bevor Sie mypOsDeployAdmin starten, ein formatiertes oder unformatiertes USB-Medium in Ihren Rechner ein und prüfen, ob Windows das Gerät erkannt hat. Merken Sie sich, mit welchem Laufwerksbuchstaben Windows das Gerät verknüpft hat.
1. Starten Sie mypOsDeployAdmin als Administrator.
Sie werden aufgefordert, sich mit Ihrem mypackage Konto zu authentifizieren.
Wenn Sie keinen direkten Internet-Zugang haben, aktivieren Sie bitte die Checkbox "Proxy-Einstellungen verwenden" und tragen dort Ihren Proxy-Server, den Port und Ihre Zugangsdaten ein.
Internet-Zugriff
Ohne Internet-Zugriff (direkt oder über Proxy) ist kein Start von mypOsDeployAdmin möglich!
Lizenzierung
Für Endkunden ist mypOsDeploy ein kostenpflichtiges Erweiterungsmodul für mypDeploy.
Eine Nutzung von mypOsDeploy ohne mypackage-Konto ist nicht möglich!
Nach Eingabe Ihrer Daten drücken Sie bitte "OK".
2. Wählen Sie mittels der Radio-Buttons die Funktion "USB-Medium erzeugen" aus und bestätigen mit "Weiter".
Die Funktion "USB-Medium erzeugen” kennt zwei Modi:
"ISO-Medium" zur Erzeugung von bootbaren USB-Sticks für die Installation des Betriebssystems aus dem Netzwerk.
"Offline-Medium" zur Erstellung von Installationsmedien, die das Betriebssystem auf Rechnern ohne Netzwerkzugang installieren können.
Die gewünschte Variante wählen Sie über den Radio-Button aus.
Variante: ISO-Medium
Wählen Sie in der DropDown-Liste das Laufwerk aus, welches Ihrem USB-Stick zugewiesen ist.
Als ISO-Datei ordnen Sie die von mypOsDeploy erzeugte Boot-ISO zu. Diese finden Sie auf Ihrem Deployment-Share im Unterverzeichnis "Boot" unter dem Namen m"myposdeploy_x64.iso".
Legen Sie fest, ob der USB-Stick mit einer MBR- oder einer GPT-Partition partitioniert werden soll.
Ebenfalls stellen Sie über die Radio-Buttons ein, ob Sie ein FAT32- oder ein NTFS-Dateisystem erzeugen wollen.
Sie müssen die Grösse der zu erzeugenden Partition in GB angeben; die Grösse darf die Gesamtkapazität des USB-Sticks nicht überschreiten.
Best Practices
Partitionierung: Rechner mit Legacy-Bios benötigen in der Regel eine MBR-Partition. Rechner mit UEFI-Bios lassen sich üblicherweise nur mit einer GPT-Partition starten.
Dateisystem: UEFI-Bios mit aktiviertem Secure-Boot können häufig nur mit FAT32-Dateisystemen gestartet werden, da sie NTFS nicht als sicheres Dateisystem akzeptieren. Legacy-Bios kann in der Regel mit beiden Dateisystemtypen arbeiten, aber auch hier gibt es herstellerspezifische Abweichungen. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall beim Hersteller Ihrer Hardware, welche Parameter hier einzuhalten sind.
Partitionsgröße: Machen Sie Ihre Partition aus zwei Gründen so klein wie möglich:
UEFI-Bios akzeptieren häufig große USB-Sticks nicht als "sicheres" Bootmedium. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie die Partition entsprechend klein wählen.
Ältere Legacy-Bios erkennen große USB-Sticks möglicherweise nicht, da zum Zeitpunkt der Bios-Entwicklung große USB-Sticks noch nicht gebräuchlich waren.
Variante: Offline-Medium
Wählen Sie in der DropDown-Liste das Laufwerk aus, welches Ihrem USB-Stick zugewiesen ist.
Als Offline-Verzeichnis ordnen Sie das von mypOsDeployAdmin erzeugte Offline-Verzeichnis zu (vgl. Offline-Medium erstellen).
Legen Sie fest, ob der USB-Stick mit einer MBR- oder einer GPT-Dateisystem partitioniert werden soll. In diesem Modus müssen Sie sich um den Dateisystemtyp nicht kümmern - den legt mypOsDeployAdmin fest.
Partitionsgröße
mypOsDeploy nutzt im Offline-Modus die gesamte Größe des USB-Sticks.
Stellen Sie sicher, dass nach Abzug der Bootpartitionen noch genügend Platz auf dem USB-Stick für das gesamte Offline-Verzeichnis vorhanden ist!
Best Practice Partitionierung
Rechner mit Legacy-Bios benötigen in der Regel eine MBR-Partition. Rechner mit UEFI-Bios lassen sich üblicherweise nur mit einer GPT-Partition starten.
Bestätigen Sie die Eingaben mit "Weiter".
3. Abschlussbericht: Mit "Fertigstellen" starten Sie die Erstellung des Datenträgers.
Das Erzeugen eines reinen USB-Bootstick geht recht schnell, ein Offline-Medium kann aber sehr große Datenmengen enthalten und daher eine recht lange Laufzeit haben. Sie erhalten in beiden Fällen eine Fortschrittsanzeige.
Nach Abschluss der Erstellung erhalten Sie noch eine Zusammenfassung.
Fehler bei der Konvertierung
Werden Ihnen dort Fehlermeldungen angezeigt, starten Sie die Erstellung erneut und überprüfen Ihre Eingaben. Stellen Sie sicher, dass das eingelegte USB-Medium groß genug ist und kein anderer Windows-Prozess (z.B. Explorer) auf das Laufwerk zugreift.
Probleme mit dem Zugriff auf das USB-Medium können auch von 3rd-Party-Software verursacht werden. mypOsDeploy ist zwar mit den meisten Anbietern kompatibel, im Fehlerfall starten Sie aber trotzdem einen erneuten Versuch und schalten alle installierten DeviceLock-/DeviceGuard-Applikationen aus.
Sollten Sie das Problem selber nicht beheben können, kontaktieren Sie bitte unser Support-Team unter 0228/9727602 oder Support@mypackage.de. Unsere Support-Mitarbeiter werden Sie ggf. bitten, uns die Protokolldatei von mypOsDeployAdmin zu schicken. Diese finden Sie unter "mypOsDeployAdmin.log" in Ihrem temporären Verzeichnis.
Secure Boot
Wenn Sie mit den erstellten Medien Ihre Rechner nicht starten können, deaktivieren Sie die Secure Boot-Optionen in Ihrem UEFI-Bios und versuchen es erneut.
Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall beim Hersteller Ihrer Hardware, welche Anforderungen das System an einen Start von USB-Medien hat.
Best Practice PXE
Sie können Ihre mypOsDeploy-Betriebssystem-Installation auch über die Windows Deployment Services über PXE starten!