mypDeploy 3.10.2.0 Release Notes

Wichtiger Hinweis

Kunden, die neben mypDeploy auch mypOsDeploy einsetzen und mypOsDeploy in einer Version kleiner als 1.5.x.x installiert haben installieren dieses mypDeploy-Release bitte erst nach Rücksprache mit dem CebiCon Support!
Kunden, die mypOsDeploy in Version 1.5.0.1 oder höher installiert haben können das Update direkt ausführen; ebenso alle Kunden, die mypOsDeploy nicht einsetzen.


Allgemeines

  • Alle von den Client-Programmen gesendeten Änderungen werden nicht immer sofort in die Datenbank gespeichert, sondern zunächst im Cache des mypDeploy-Service gesammelt und alle 5 Minuten gemeinsam auf die Platte gespeichert (oder wenn eine für die Sicherung relevante Aktion ausgeführt wird (Beenden des Server-Services, Backup oder Export der DB-Dateien usw.)). Darüber stellen wir sicher, ohne Einschränkung der Performance immer konsistente Daten in mypDeploy zu speichern.
    Sollte der Dienst einmal “hart” beendet werden (Server-Crash o.ä.), erhalten Sie beim nächsten Start von mypDeployAdmin einen entsprechenden Hinweis, dass mit dem zuletzt gespeicherten Datenbestand wieder hochgefahren wird

  • Unterstützung für Windows 11 22H2




Änderungen zur Vorgängerversion

  • Der mypDeploy-Client zeigt nun ein anonymisiertes Installationsfenster an, wenn die anstehende Installation verborgen werden soll, diese aber das Schließen weiterer Anwendungen erfordert.


    Falls ein Programm geschlossen werden muss und mehrere Benutzersitzungen aktiv sind zeigt der mypDeploy-CLient an, ob das Programm vom aktuellen oder einem anderen Benutzer blockiert wird.


    Ebenfalls kann über das Kontextmenü des mypDeploy-Client eine Versionsinformation angezeigt werden.

     

     

  • Bei Click-to-Run-Updates wird die zu installierende Update-Version nun fest vom Server ermittelt und diese auch auf allen Systemen erzwungen. Hiermit vermeidet mypDeploy, dass bei Updates in mehreren Wellen unterschiedlich aktuelle Versionen der C2R-Produkte installiert werden.

  • Externe Paketkonfigurationen dürfen jetzt statt 200Kb bis zu 1Mb an externen Daten enthalten. Wenn die zugeordneten Daten diese Grenze überschreiten, wird beim Speichern ein entsprechender Hinweis angezeigt.

     

  • Die externe Paketkonfiguration zeigt jetzt auch die zugeordneten externen Daten an.

  • In allen Dialogen von mypDeployAdmin wurden die Zeitfenster vereinheitlicht. Diese stellen sich jetzt (egal, ob global, pro Mandant oder pro Gruppe) so dar:


Sofern Sie(noch) keine Änderungen vorgenommen haben, sehen Sie dort (“Vorgabe”).


Aktivieren Sie die Checkbox vor der Einstellung (in allen Dialogen außer den globalen Voreinstellungen möglich), wechselt die Ansicht aus “nie”. Wenn kein Zeitfenster gewünscht wird, lassen Sie das so.


Sobald Sie dann ein oder mehrere Zeitfenster eintragen, werden Ihnen diese angezeigt.

  • Sie können nun über das Kontextmenü ein Paket, das zuvor zeitgesteuert zugewiesen wurde, zur sofortigen Ausführung freigeben.




Neue Funktionen


Wartungsmodus

Sie können über das Kontextmenü jeden Rechner in den Wartungsmodus versetzen.


Wählen Sie aus, welche Zeitfenster Sie für den Wartungsmodus deaktivieren wollen. Legen Sie einen Zeitraum für den Wartungsmodus fest (Vorgabewert: 1h).

Während des Wartungsfensters ignoriert der Rechner alle eingestellten Zeitfenster und führt alle Patches, Neustarts etc. aus.
Im mypDeployAdmin sehen Sie im Übersichtsfenster jetzt ein Wartungssymbol vor dem entsprechenden Rechner.

In den Eigenschaften sehen Sie, dass ein Wartungsfenster läuft, welche Aktivitäten davon betroffen sind und wann das Wartungsfenster beendet wird.

Möchten Sie das Wartungsfenster vorzeitig beenden, können Sie dies über das Kontextmenü im mypDeployAdmin jederzeit vorzeitig abbrechen.

Anfang und Ende des Wartungsmodus werden zusätzlich in das Protokoll des jeweiligen Rechners in der mypDeploy-Datenbank festgehalten.

 

Ende des Wartungsmodus

Bitte beachten Sie, dass nach zeitgesteuertem oder manuell gesetztem Ende des Wartungsmodus die aktuelle Aktion noch beendet wird.

 


Paket-Ausführungs-Scripte (ScriptMipExecute, kurz SME)

mypDeploy bietet Ihnen die Möglichkeit, Paket-Ausführungs-Scripte (ScriptMipExecute, kurz SME) zu erstellen.
Mit dieser Erweiterung können Sie für komplexe Pakete die Ausführung der Installation/Deinstallation überwachen, zwischenzeitliche Neustarts initiieren oder weitere Aktionen während der Installation ausführen.
SME können von Ihnen selber mittels Powershell erstellt werden; eine detaillierte Hilfe finden Sie hier.

 

Paket-Compliance-Scripte (ScriptMipCompliance, kurz SMC)

mypDeploy bietet Ihnen die Möglichkeit, Paket-Compliance-Scripte (ScriptMipCompliance, kurz SMC) zu erstellen.
Mit dieser Erweiterung können Sie prüfen, ob ein durch mypDeploy bereitgestelltes Paket bereits anderweitig installiert wurde und funktionsfähig vorliegt.
SMC können von Ihnen selber mittels Powershell erstellt werden; eine detaillierte Hilfe finden Sie hier.

 

kundenspezifische Client-Eigenschaften

Mit Hilfe von Clientscripten können Sie benutzerdefinierte Werte setzen, die Sie dann in mypDeploy für Filterdefinitionen, automatische Zuordnungen und ähnliches nutzen können.
Diese Scripte wurden Ihnen bisher nur von der CebiCon GmbH zur Verfügung gestellt und konnten nicht bearbeitet werden.
Sie können nun selber benutzerdefinierte Werte mittels Powershell setzen; eine detaillierte Anleitung zur Scripterstellung finden Sie hier.

Anhalten von Click-to-run-Updates

Möchten Sie temporär keine C2R-Updates mehr von Microsoft laden, müssen Sie dafür nicht mehr die gesamte Patchverteilung anhalten. Legen Sie im Unterverzeichnis “Office\Data” des entsprechenden Produkts (Office 2019, Office 2021, Office 365) einfach eine Datei “SkipSetupExe.txt” an (die Datei muss keinen Inhalt haben). In diesem Falle werden solange keine neuen Update-Dateien aus dem Microsoft CDN geladen, bis Sie die Datei wieder löschen. Für jeden manuell blockierten Update-Versuch wird eine Warnung im Protokoll des Repositories in der mypDeploy-Datenbank angelegt.

 

Problembehandlung Zeitfenster und Konfiguration

Zeitfenster können in mypDeploy

  • als generelle Voreinstellung

  • als mandantenspezifische Einstellung

  • als Vorgabe einer Gruppe

festgelegt werden.

In der Regel werden diese Einstellungen in der Reihenfolge “Gruppe/Mandant/global” aufgelöst. Werden Zeitfenster auf Gruppenebene definiert und der Rechner gehört mehreren Gruppen an, wird ein entsprechender Konflikt in den Computereigenschaften angezeigt. Da konkurrierende Zeitfenster nicht möglich sind, arbeitet der Rechner dann mit den Vorgabewerten des Mandanten/global.

Aufgrund der Flexibilität von mypDeploy ist in komplexen Umgebungen unter Umständen nicht immer ersichtlich, welche Konfigurationswerte und Zeitfenster für einen Rechner von wo eingestellt sind. Hierfür gibt es nur die neue Funktion “Quelle aller überladbaren Einstellungen anzeigen”.

Sie sehen alle Zeitfenster und Konfigurationswerte für den ausgewählten Rechner mit den Angaben, woher er diese Einstellung bezieht. Sollte es Konflikte geben, weil mehrere Gruppen unterschiedliche Einstellungen zuweisen, werden die Auslöser ebenfalls in der Übersicht angezeigt.

Sie können alle Spalten der Übersicht sortieren und somit auf einen Blick sehen, von welcher Quelle welche Einstellung gesetzt wird und welche Konflikte hierbei ggf. erzeugt werden.

Um die Ergebnisse einzuschränken, können Sie im Vorfeld schon im mypDeployAdmin den neuen Attribut-Filter setzen.

 

benutzerdefinierte Voraussetzungen

Pakete aus dem mypackage-Portal haben (sofern erforderlich) allgemein erforderliche Voraussetzungen direkt im Portal definiert; Sie müssen diese nur noch zu den von Ihnen erstellten Paketen zuordnen.

Für benutzerdefinierte Pakete (UDP) musste dies bislang immer selber festgelegt werden; hier definieren Sie die Voraussetzungen selber.

In bestimmten Kundenumgebungen besteht aber die Notwendigkeit, Pakete aus dem mypackage-Portal von kundeneigenen Paketen abhängig zu machen, ohne dass dies eine grundsätzliche Abhängigkeit des Produktes ist.

Wir haben diese Funktionalität dahingehend zusammengeführt, dass

  • vom mypackage-Team definierte Produktabhängigkeiten weiterhin aus dem Portal geladen und nicht geändert werden können.

  • alle anderen Abhängigkeiten für die neue Funktion “Benutzerdefinierte Voraussetzungen bearbeiten” definiert werden.

Hierüber können Sie jetzt

  • Abhängigkeiten zwischen Paketen aus dem mypackage-Portal abbilden, die nicht zwingend generell, aber in Ihrer Umgebung bestehen

  • Abhängigkeiten von selbst erstellten Paketen (UDP) zu mypackage-Paketen festlegen

  • Abhängigkeiten zwischen selbst erstellten Paketen (UDP) festlegen

  • Abhängigkeiten von mypackage-Paketen von selbst erstellten Paketen definieren

Wählen Sie alle Pakete aus, die Sie vor dem aktuellen Paket installieren möchten.

Die benutzerdefinierten Abhängigkeiten werden bei den Eigenschaften des Pakets angezeigt.

Hat ein Paket sowohl vom mypackage-Team definierte als auch selbst definierte Abhängigkeiten, werden diese in den Eigenschaften getrennt angezeigt.

Rekursionen

Zirkelverknüpfungen (A braucht B, B braucht C und C braucht A) sind nicht zulässig und werden vom mypDeployAdmin abgelehnt.

Ungültige URL’s für Patche

Insbesondere in Multi-Mandantenumgebungen unserer MSP-Partner kommt es im Rahmen der Umstellung immer wieder dazu, dass einzelne Rechner noch Patche zum Download von abgemanageten oder im Abbau befindlichen WSUS-Servern melden, die dann nicht von allen Rechnern als Quelle erreicht werden können.

Hierzu bieten wir nun eine Filter-Funktion an, mit der Sie falsch gespeicherte URL’s für Patchdateien in der mypDeploy-Datenbank löschen können.

Wählen Sie das unerwünschte Präfix ein; dann zeigt der mypDeployAdmin Ihnen die zugehörigen Patche an.

Diese können mit der Checkbox markieren; diese werden dann aus der mypDeploy-Datenbank gelöscht und sobald sie nochmals von einem Rechner gemeldet werden, mit der dann gültigen URL wieder in der mypDeploy-Datenbank abgespeichert.

BugFixes

  • Wenn ein Client mehrere installierte Click2Run-Produkte meldete, dann wurde der aktuelle Durchlauf der Hauptschleife aufgrund dieses Fehlers beendet.
    Das Problem ist behoben.

  • Es wurde ein Fehler bei benutzerdefinierten Paketen behoben, der dazu geführt hat, dass die erforderlichen Installationsdateien anschließend nicht mehr korrekt auf Distribution-Points oder Clients übertragen werden.

  • Ist ein Benutzer nur berechtigt, die Computer einzelner Mandanten zu bearbeiten, dann werden für diesen Benutzer nun auch die Mandanten-Gruppen aller anderen Mandanten auf oberster Ebene ausgeblendet.

  • Es wurde ein Fehler behoben, der die direkte Ausführung der Benutzerteile für den angemeldeten Benutzer während der ersten Installation des Pakets verhindert hat.

  • Es wurden mehrere Fehler behoben, bei denen automatische vererbte Paketzuweisungen nicht korrekt an alle Gruppenmitglieder aktualisiert wurden.

  • Ein Fehler bei der korrekten Erkennung der WSUS-Konfiguration wurde behoben.

  • Es wurde ein Fehler behoben, das Distribution-Points das Flag “alle Repositories replizieren” ignoriert haben.

  • Es wurde ein Fehler beim Update der Clientkomponenten behoben.

  • Es wurde ein Fehler bei der Berechnung der verbleibenden Restzeit bis zum Reboot behoben

  • Pakete und Patches werden nun immer blockweise hintereinander ausgeführt, damit Anwender nicht während der Paketfreigabe auf die Patchausführung warten müssen.